Auf Sport muss nicht verzichtet werden
Starke Einschränkungen beim Sport durch Sehschwächen?
Durch eine Sehschwäche kann es tatsächlich zu nicht unerheblichen Einschränkungen bei der sportlichen Betätigung kommen. Wir alle kennen das sicher noch aus dem Sportunterricht in der Schule. Wer eine Brille trägt, muss diese für gewöhnlich im Sportunterricht abnehmen. Sinnvoll ist das allemal, wenn es um den Schutz der Brille geht. Allerdings können die Sportler selbst nicht mehr richtig sehen, wenn sie ihre Sehhilfe nicht auf haben.
Zum Einen wird das räumliche Sehen sehr stark beeinträchtigt. Das führt dazu, dass insbesondere bei sportlichen Spielen mit viel Bewegung kaum eine Möglichkeit besteht, diese Bewegungen korrekt einzuordnen. Auch eine Reaktion auf die Bewegungen ist dann nicht mehr möglich. Dadurch wirken Sportler ohne ihre Brille oft sehr unbeholfen oder können gar nicht am Sport teilnehmen. Wird die Brille dagegen auch während des Sports getragen, besteht eine nicht unerhebliche Verletzungsgefahr für den Sportler. Denn in diesem Fall gilt, dass die Brille manches Mal als störend empfunden wird. Aufgrund der üblichen Formgebung der Brille kann sie gerade bei schnellen Bewegungen verrutschen oder man verliert sie ganz. Da Brillen aber sehr kostspielig sind, ist dies ebenso wenig eine Lösung.
Wie man Sport trotz Sehschwäche treiben kann
Es gibt jedoch Alternativen. So können problemlos Kontaktlinsen beim Sport getragen werden. Das Sichtfeld wird mit ihnen in keinster Weise beeinflusst. Darüber hinaus kann es nicht zu Verletzungen kommen, weil die Kontaktlinsen ja direkt im Auge liegen. Allerdings sollten auch Kontaktlinsen gewählt werden, denen schnelle Bewegungen nichts ausmachen, wenn sie denn beim Sport getragen werden sollen. Hier lohnt es sich, die fachkundige Beratung eines Optikers in Anspruch zu nehmen.
Allerdings sind Kontaktlinsen nicht immer die richtige Wahl. Vielfach mögen Kinder beispielsweise den Fremdkörper im eigenen Auge überhaupt nicht. Es ist auch tatsächlich eine Frage der Gewöhnung, denn selbst Erwachsene haben zu Beginn so ihre Schwierigkeiten mit den Kontaktlinsen. Für diese Fälle kann eine spezielle Sportschutzbrille besorgt werden. Im Optiker-Fachhandel wird man die bestmögliche Beratung dazu erhalten. Diese Brillen werden sehr stark befestigt, so dass sie nicht so leicht verrutschen können. Sie bestehen aus Polycarbonat, einem bruchfesten Material. Außerdem sind sie so gearbeitet, dass das Sichtfeld trotz der Brille nicht beeinträchtigt wird und das sogar bei vergleichsweise schnellen Bewegungen.
Aufgrund dieser neuen Entwicklungen muss heute niemand mehr auf die sportliche Betätigung verzichten. Wichtig ist lediglich, dass die Sehhilfen optimal angepasst werden und sitzen. Nur so können sie letztlich beim Sport ohne Probleme getragen werden und der Spaßfaktor an der Bewegung geht ebenso wenig verloren.
Im Fitnessstudio dagegen kann man trotz Sehschwäche ebenfalls Sport betreiben. Insbesondere die Arbeit an den Geräten verbietet es eben nicht, die Brille aufzulassen. Hier kommt es nur selten zu solchen Bewegungen, die dafür sorgen, dass die Brille verrutschen könnte oder man sie verliert.